Institut für Gesundheitsforschung und Bildung (IGB)

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Caring Communities als Zukunftsmodell: Positionen und Empfehlungen des Siebten Altenberichts der Bundesregierung

Vortrag von Professor Andreas Kruse (Universität Heidelberg)

Das Institut für Gesundheitswissenschaften und Bildung der Universität Osnabrück lädt zu einem Gastvortrag des renommierten Gerontologen Professor Dr. Dr. h.c. Andreas Kruse am 04. Juli 2017 ein. Der Gastvortrag findet um 18:30 s.t. im Renaissance-Saal des Ledenhofs Osnabrück, Am Ledenhof 3, statt.

Ausgangspunkt des Vortrags ist der demografische Wandel, der für unsere Gesellschaft zahlreiche Herausforderungen birgt. Dazu gehören das Älterwerden der Menschen und die damit verbundenen Konsequenzen für die Kommunen. Es steigt nicht allein die Zahl älterer und hochaltriger Menschen in Deutschland stetig an. Es verändert sich damit nicht nur das Verhältnis der Generationen drastisch. Es verändert sich auch das Alltagsleben der Menschen, weshalb den Kommunen neue Aufgaben etwa der Daseinsvorsorge erwachsen. „Dabei spielt neben der Steigerung der Lebenserwartung auch die Binnenmigration, vor allem die zwischen ländlichen und städtischen Regionen, eine bedeutende Rolle. – Um die Rahmenbedingungen für die älteren Menschen bedarfsgerecht auszugestalten, sind vor allem die Kommunen gefordert, auf diese Veränderungen zu reagieren und die lokalen Strukturen weiterzuentwickeln.“ – so eine zentrale Aussage des Siebten Altenberichts der Bundesregierung.

 

Zur Person:

Professor Kruse war u.a. Vorsitzender von insgesamt vier Altenberichtskommissionen der Bundesregierung. Er war Mitglied der 12-köpfigen Expertenkommission des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, Kofi Annan, zur Erstellung des „International Plan of Action on Ageing“, Vorsitzender der Kommission „Altern“ des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands. Seit 2010 ist er Mitglied der Familienberichtskommission der Bundesregierung und seit 2016 stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Ethikrates.