Institut für Gesundheitsforschung und Bildung (IGB)

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Hospiz- und Palliativversorgung in Niedersachsen:
Entwicklungsstand, Struktur- und Bildungspotenziale.

Hintergrund

Die Hospiz- und Palliativversorgung in der Region Niedersachsen hat in den vergangenen Jahren grundlegende Veränderungen erfahren. Neben zahlreichen stationären Einrichtungen und ambulanten Diensten haben sich in der Fläche Hospiz- und Palliativstützpunkte sowie die Niedersächsische Koordinierungs- und Beratungsstelle für Hospizarbeit und Palliativversorgung angesiedelt. Nicht zuletzt durch die Einführung der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) soll den Betroffenen eine ambulante Palliativmedizin auf höchstem medizinischem, pflegerischem und psycho-sozialem Niveau ermöglicht werden. Die Entwicklung stellt alle Akteure vor neue Herausforderungen, ein Schwerpunkt wird die Vernetzung und Koordination der Einrichtungen und Angebote bilden. Trotz zahlreicher Bemühungen ist die bestehende Datenlage zur Hospiz- und Palliativversorgung für das Land Niedersachsen ausbaufähig und bedarf daher einer dringenden Aktualisierung. Zwar erstatten zuständige Verbände, Fach- und Arbeitsgruppen regelmäßig Bericht, die Datenfülle und vor allem –qualität hingegen ist zuweilen sehr unterschiedlich.

Ziel

Ziel ist es, den aktuellen Stand der Hospiz- und Palliativversorgung in Niedersachsen zu erfassen, Maßnahmen zur qualitativ hochwertigen Vernetzung sowie zukünftige Strukturentwicklungs- und Bildungspotenziale wissenschaftlich gestützt zu untersuchen. Diesem Arbeitsauftrag widmen sich die Stiftung SPES VIVA e.V. und die Arbeitsgruppe Pflegewissenschaft der Universität Osnabrück im Auftrag der Niedersächsischen Koordinierungs- und Beratungsstelle für Hospizarbeit und Palliativversorgung.

Laufzeit

2013–2014

Finanzierung

Förderung durch Stiftung SPES VIVA

Projektleitung

Prof. Dr. Hartmut Remmers (Universität Osnabrück)
Prof. Dr. Winfried Hardinghaus (Krankenhaus St. Raphael, Ostercappeln)